Monday Motivation

Gute Laune – Zeit

Gute Laune – Zeit … beginnt im Chaos.

Ich glaube entweder du hast die Einstellung glücklich und zufrieden zu sein und dann ist das auch deine Grundeinstellung an stressigeren Tagen, weil du schwierige Umstände und Sorgen als einen Teil des Lebens betrachtest, von dem du dir aber nicht deine Lebensfreude stehlen lässt, oder du wirst es auch nicht an deinen besten Tagen sein.

Neulich gab es an der Supermarktkasse ein Problem mit einem Artikel bei dem Kunden vor mir. Die Verkäuferin rief eine Kollegin zu sich, die sich daraufhin im Laden auf die Suche nach dem Artikel machte. Sie hatte wohl schon einen langen Tag hinter sich, aber ihre Worte und ihre Geste habe ich danach nicht mehr vergessen: Sie lief in schnellem Schritt los und sang dabei “Ich hab Spaß, ich hab Spaß!”. 

“Fake it till you make it.” – ist eine nicht nicht funktionierende Bewältigungsstrategie (und ich liebe sie!), genau wie den Trick bei dem man eine Minute (künstlich) lächelt und danach tatsächlich glücklicher ist. Hintergrund bei Letzterem ist, dass Gesichtsmuskelbewegungen neuronal verarbeitet werden und so Einfluss auf unsere Emotionen nehmen. Das heißt dein Gesichtsausdruck wirkt sich automatisch auf dein Empfinden aus. (Facial-Feedback Hypothese nach Strack, Martin & Stepper, 1988).

Ich selbst bin kein Champion darin im Chaos zu genießen und in mir ruhend zu leben und bediene mich gerne an solchen Strategien und/oder wende mich betend Gott zu. Obwohl ich in meinem Leben so gesegnet und für unendlich viele Dinge dankbar bin, gibt es diese überwältigenden Momente, in denen ich am liebsten den Kopf in den Sand stecken und abwarten würde bis alles vorüber ist. Mein Freund dagegen kann realistisch und ausgeglichen dem Sturm ins Auge sehen und überlegte Pläne schmieden, um die Situation zu verbessern. Wie gehst du mit kleinen oder großen Stürmen in deinem Leben um? Worauf setzt du deinen Glauben und deine Hoffnung? Gelingt es dir frohen Mutes zu bleiben und inneren Frieden zu wahren?

Das plötzlich alles perfekt ist, ist eine schöne (Wunsch-) Vorstellung. Tatsächlich ist manchmal, von einer Perspektive aus gesehen, alles perfekt, aber die Fähigkeit diese Augenblicke dann genießen zu können, ist genauso in sich kompliziert und schwierig wie das Ausharren auf Durststrecken. Wer meckern will, findet immer etwas zu meckern. Aber in letzterem Fall bilden wir dann das Leben in unserem Kopf grau und trist ab. Auf einer Postkarte las ich neulich die Aufschrift: “Denn das Leben ist das mit der Freude und den Farben. Nicht das mit dem Ärger und dem Grau.” Welches sind die Farben in deinem Leben, die du schätzt?

Ich schließe mit einem Lieblingszitat, das ich schon lange nicht mehr erwähnt habe:

“The longer I live, the more I realize the impact of attitude on life. Attitude to me is more important than facts. It is more important than the past, than education, than money, than circumstances, than failures, than successes, than what other people think or say or do. It is more important than appearance, giftedness, or skill. It will make or break a company… a church… a home. The remarkable thing is, we have a choice every day regarding the attitude we will embrace for that day. We cannot change our past… we cannot change the fact that people will act in a certain way. We cannot change the inevitable. The only thing we can do is plan on the one thing we have, and that is our attitude… I am convinced that life is 10 % what happens to me and 90 % how I react to it. And so it is with you… we are in charge of our attitudes.” – Charles R. Swindoll


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